The Big Poo Incident

Zur Vorgeschichte:

Nach einem dreiviertel Jahr gemütlichen Zusammenlebens auf 16 qm im Beiwaier International Student Dormitory aka Guojiaolou und dem Ende der Sprachkursphase meines Stipendiums haben Tobi und ich uns nun endlich eine eigene Wohnung gesucht. Unser neues Zuhause liegt in der Nähe des Beijinger Lama-Tempels, mitten in den Hutongs. Die Hutongs sind auf ihre eigene Weise eine Art Altstadt Beijings: Wo ansonsten eher Hochhäuser und Apartment-Blocks das Bild Beijings prägen, gibt es hier kleine, ein- bis zweistöckige Häuser, viele mit traditionellen Elementen verziert, schmale Gassen, viele Bäume und gemütliche Bars und Cafés überall. In einigen Ecken der Hutongs tummeln sich auch bereits die wenigen Hipster, die Beijing bislang so hervorgebracht hat (was vermutlich an der Vielzahl kleiner In-Kneipen und –Shops liegt). Gerade nach einem dreiviertel Jahr 15. Stock im Hochhaus lebt es sich hier sehr, sehr genehm. Nachts ist es extrem ruhig, durch das Fenster kann man Bäume sehn und durch unsere gar fantastische Dachterrasse gibt es auch endlich wieder einen Platz zum gemütlich draußen sitzen, sonnen, grillen usw.

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Pulau Banyak – einsame Insel par excellence

Nach einer Woche Dschungel im höchst entspannten Bukit Lawang sind wir weiter in Richtung Süden an die Küste gezogen, nach Pulau Banyak, einer Gruppe von ca. 50 Inseln 4 Bootsstunden von der Küste Sumatras bei Singkil entfernt. Der ursprüngliche Plan sah einen Abstecher nach Pulau Weh am nördlichsten Zipfel Sumatras vor, nachdem uns einer der 150 Guides in Bukit Lawang jedoch Bilder von Pulau Banyak gezeigt und uns erzählt hatte, dass es dort nahezu keine Touristen gibt, änderte sich unser Plan.

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Bukit Lawang – Another chilled week in Sumatra

Nach zwei Wochen Internetabstinenz gibt es die kommenden Tage wieder das ein oder andere Update. Ich kann mich gar nicht daran erinnern wann ich das letzte Mal zwei Wochen ohne Internet war, aber überraschender Weise lässt es sich auch ohne Internet leben, nichtsdestotrotz folgend das Geschehen nachdem wir Lake Toba verlassen haben:

Bukit Lawang wurde 2003 von einer verheerenden Flutwelle nahezu komplett zerstört. Durch Abholzung des Urwalds und anschliessendem entsorgen von nicht zu gebrauchenden Hölzern hatte sich in dem Fluß der auch durch Bukit Lawang fliesst ein enormer Staudamm gebildet. Als es dann zu ausgiebigen Regenfällen kam ist der Damm gebrochen und eine, je nach Berichten 5-10m hohe Flutwelle ist durch das Dörfchen gerast. Dabei ist nicht viel übrig geblieben von BL, ca. 500 Häuser zerstört und 250 Menschen ertrunken. Der Tourismus kam daraufhin komplett zum Erliegen und erholt sich bis heute nur langsam davon.

Bukit Lawang, das Tor zum Dschungel an der Grenze zur Provinz Aceh und ausserdem die Möglichkeit Orang Utans in der freien Wildbahn zu sehen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen, vllt. eine „once in a lifetime experience“. BL grenzt an den Gunung Leuser National Park und ist Rückzugsgebiet für ca. 5000 Orang Utans. Überhaupt waren Affen ständige Begleiter in Bukit Lawang, ob auf dem Restaurantdach, bei dem Versuch Früchte aus dem Garten zu klauen oder einfach in den Bäumen die die Jungle Lodge von Wawan umgeben.

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Last week

Ja ich war etwas schreibfaul die letzten Tage, deswegen eine kleine Zusammenfassung dessen was hier am Lake Toba passiert ist, bevor es morgen weiter geht.

Wie in meinem letzten Post bereits angekündigt stand Hühnchen schlachten und natürlich auch Essen auf dem Programm. Nach einer kurzen Motorradtour in Richtung Dschungel war unser Ziel ein Tuakshop. weiterlesen


Fishing

Heute morgen aufgestanden, auf dem Weg zum Wasser holen, noch Schlaftrunken als mir Jack über den Weg läuft und fragt ob ich bock auf „fishing with locals“ hab. Kurz überlegt, keinen Plan, warum nicht? Kurz Sachen zusammengepackt und los, direkt nach Parapat ans Festland wo wir besagte locals abholen wollten.  An deren Boot festgemacht und dann sind sie eingestiegen. Am Ende waren wir 10 leichtgewichtige locals et moi auf dem kleinen Segelboot das es einen Post weiter unten zu sehen gibt. Ein kleines Kind war dabei und natürlich der Capo aka der Älteste. Mit dem Moment seiner Betretens des Bootes war klar, das er der Chef ist und Kommandos gibt. Natürliche Autorität nennt man soetwas wohl, wobei der vom Segeln natürlich keine Ahnung hat, macht aber nichts. Es war Zeit für die ersten Bilder, Kamera raus und was muss ich feststellen? Speicherkarte im Laptop, epic fail! Naja keine Bilder, gar nicht so schlecht übrigens, dafür ein abgefahrener Tag. weiterlesen


Life is good!

Leute, ich bin an einem der gechilltesten Plätze gelandet an dem ich je war. Nach dem hektischen, schnellen, lauten China könnte der Kontrast nicht größer sein. Hier am Lake Tabo auf Sumatra läuft alles in einer Geschwindigkeit ab, die man bei uns nicht mehr kennt. Die Leute sind unglaublich „laid back“, Zeit und Geld scheinen nur am Rande eine Rolle zu spielen. Das Motto hier lautet „but life is good anyway“. Und genauso sind die Leute unterwegs. Ansteckend ist das und äußerst angenehm. weiterlesen


Kurioses I

Gestern in einem Restaurant am Fuße des Huangshans bei einer Suppe und einer halbwegs flüssigen Unterhaltung auf Chinesisch:

„Der König von Deutschland heißt doch Berlusconi, oder?“