Der Spiegel und China 2

Heute weiß der Spiegel:

China gibt den Euro-Retter. Auf seiner Europa-Tour kündigt Vizepremier Li Keqiang weitere Finanzspritzen an. Doch hinter der kapitalkräftigen Charmeoffensive steckt knallharte Interessenpolitik.

Vorsicht Captain Obvious! Da vergißt man glatt das alles was unsere Regierung tut, von Nächstenliebe, Mitgefühl und Selbstlosigkeit getragen ist.

Interessant wird es dann dort wo dargestellt wird, warum Chinas Hilfe „alles andere als ein Selbstloser Akt“ ist. Dort liest der geneigte Leser:

Dass China in der Euro-Krise immer offensiver als finanzkräftiger Retter auftritt und schuldengeplagten Ländern hilft, ist alles andere als ein selbstloser Akt. Die kommunistischen Führer wollen politisches Kapital aus der europäischen Schuldenkrise schlagen – und den eigenen wirtschaftlichen Schaden begrenzen. Denn eine Stabilisierung der Euro-Zone inklusive eines starken Euro ist vor allem im ökonomischen Interesse des Exportweltmeisters.

Die zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt hilft sich mit der Stabilisierung des Euro gleich mehrfach selbst. Das Land muss seine gigantischen Devisenreserven irgendwo anlegen. Wegen seines massiven Handelsüberschusses hat China inzwischen die weltgrößten Reserven mit einem Gesamtwert von 2,6 Billionen Dollar angesammelt. Die Volksrepublik ist längst der größte Kreditgeber der USA und finanziert jetzt auch noch die Schulden der Europäer.

Hinzu kommt: Eine Ausweitung der Euro-Krise würde die Nachfrage nach chinesischen Exporten stark bremsen. Europa ist der größte Handelspartner Chinas. Auch würde ein Verfall des Euro die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Exporte treffen. China braucht die ausländische Nachfrage nach seinen Exportprodukten außerdem, um im eigenen Land ausreichend Wirtschaftskraft und Jobs zu schaffen. Nach Meinung von Experten reicht der heimische Konsum nicht aus, um Chinas Wachstum zu tragen.

Ich hab den Text mal eben minimal verändert, ein paar Wörter ausgetauscht und schon liest er sich wie folgt:

Dass China Deutschland in der Euro-Krise immer offensiver als finanzkräftiger Retter auftritt und schuldengeplagten Ländern hilft, ist alles andere als ein selbstloser Akt. Die kommunistischen kapitalistischen Führer wollen politisches Kapital aus der europäischen Schuldenkrise schlagen – und den eigenen wirtschaftlichen Schaden begrenzen. Denn eine Stabilisierung der Euro-Zone inklusive eines starken Euro ist vor allem im ökonomischen Interesse des Exportweltmeisters Exportvizeweltmeisters.

Die zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt größte Wirtschaftsnation Europas hilft sich mit der Stabilisierung des Euro gleich mehrfach selbst. Das Land muss seine gigantischen Devisenreserven irgendwo anlegen. Wegen seines massiven Handelsüberschusses hat China inzwischen die weltgrößten Reserven mit einem Gesamtwert von 2,6 Billionen Dollar angesammelt. Die Volksrepublik ist längst der größte Kreditgeber der USA und finanziert jetzt auch noch die Schulden der Europäer.

Hinzu kommt: Eine Ausweitung der Euro-Krise würde die Nachfrage nach chinesischen deutschen Exporten stark bremsen. Europa ist der größte Handelspartner Chinas Deutschlands. Auch würde ein Verfall des Euro die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer deutscher Exporte treffen. China Deutschland braucht die ausländische Nachfrage nach seinen Exportprodukten außerdem, um im eigenen Land ausreichend Wirtschaftskraft und Jobs zu schaffen. Nach Meinung von Experten reicht der heimische Konsum nicht aus, um Chinas Deutschalnds Wachstum zu tragen.

Na, merkste was?

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